Namensverzeichnis

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Nachnamen mit S

Sagemüller

Verbreitung: Ganz OWL, vor allem Kreis Gütersloh  Zur Namensverteilung bei Geogen

Saligmann

Bedeutung / Herkunft: Entstanden aus der Lagebezeichnung "in der saliken Stroth" (Stroth bedeutet Sumpf oder Morast), wobei "salik" seelig bedeuten könnte.
Verbreitung: Bielefeld  Zur Namensverteilung bei Geogen

Sandbaumhüter

Verbreitung: Kreis Gütersloh  Zur Namensverteilung bei Geogen

Sandbothe

Verbreitung: Vor allem Kreis Paderborn, auch Kreise Gütersloh und Lippe und im östlichen Münsterland  Zur Namensverteilung bei Geogen

Schabbehard

Bedeutung / Herkunft: Der Name „Scapaharda“ wird bereits in einer Kaiserurkunde 1147 erwähnt. „Schabbe“ ist der altdeutsche Begriff für „Schaf“. Der Flurname „Hardt“ bedeutet „bewaldeter Hang, Anhöhe“ und kann auf Waldweidewirtschaft hindeuten. Mehr dazu unter www.schabbehard.de
Verbreitung: Bielefeld, Kreis Gütersloh  Zur Namensverteilung bei Geogen

Schalück

Bedeutung / Herkunft: evtl. von Schalik, Schlak = Diener
Bekannte Namensträger: Hermann Schalück, Theologe aus Rheda-Wiedenbrück, und Ursula Schalück, Leichtathletin aus Gütersloh
Verbreitung: Kreise Gütersloh und Lippe  Zur Namensverteilung bei Geogen

Schepsmeier

Bekannte Namensträger: Friedrich Schepsmeier, Politiker aus Rahden
Verbreitung: Kreise Minden-Lübbecke und Herford  Zur Namensverteilung bei Geogen

Schiermeyer

Bedeutung / Herkunft: Ein Meier (aus lateinisch maior = größer, höher) betrieb für seinen Grundherrn einen Bauernhof, den Fronhof. Er beaufsichtigte die Hörigen und zog von ihnen die Abgaben für den Grundherrn ein. Als Statthalter des Grundherrn genoss er Vergünstigungen, musste dafür aber auch Verwaltungsdienste leisten und die Hand- und Spanndienste der anderen Bauern organisieren. Mit der Zeit wurde der Name Meier dann aber auch allgemein auf Besitzer größerer Höfe bezogen, die nicht Statthalter waren.
Verbreitung: Ganz OWL, vor allem Kreis Paderborn, auch noch relativ häufig im Osnabrücker Land  Zur Namensverteilung bei Geogen

Schlangenotto

Verbreitung: Vor allem im Kreis Gütersloh, auch in Bielefeld und im Kreis Paderborn  Zur Namensverteilung bei Geogen

Schlingmann

Bedeutung / Herkunft: Kann ein Wohnstättenname sein: der, der an der Schlinge wohnt - so nannte man die Durchlässe der Landwehren oder auch einfacher Zäune.
Verbreitung: Ganz Nordwestdeutschland, vor allem Kreis Lippe und Bielefeld  Zur Namensverteilung bei Geogen

Schlingplässer

Verbreitung: Kreis Lippe  Zur Namensverteilung bei Geogen

Schmalhorst

Bedeutung / Herkunft: Horst ist abgeleitet aus dem alt- und mittelhochdeutschen Wort hurst mit der ursprünglichen Bedeutung „Strauchwerk, Dickicht“. Das Wort kann für einen (auch abgeholzten) Wald mit Gestrüpp stehen, ebenso für eine leicht erhöhte und zumeist bewachsene Stelle in Feuchtgebieten oder ein Gehölz.
Verbreitung: Vor allem Kreise Gütersloh und Herford  Zur Namensverteilung bei Geogen

Schmedtkord

Verbreitung: Kreise Gütersloh und Lippe  Zur Namensverteilung bei Geogen

Schmedtmann

Verbreitung: Schmetmann Schmettmann Schmedmann Schmeddmann  Zur Namensverteilung bei Geogen

Schmidtpott

Bedeutung / Herkunft: Das mittelniederdeutsche Wort "pot" bedeutet „Pfütze, Morast, Pfuhl, Wasserstelle“.
Verbreitung: Vor allem kreis Lippe, auch Bielefeld und Kreis Herford  Zur Namensverteilung bei Geogen

Schnakenbrock

Bedeutung / Herkunft: Der Flurname "Brock" (Bruch) bezeichnet ein sumpfiges, morastiges Gelände bzw. eine tieferliegende, von Wasser durchzogene, mit Gehölz bestandene Ebene.
Verbreitung: Bielefeld, Kreise Gütersloh und Lippe  Zur Namensverteilung bei Geogen

Schnakenwinkel

Bedeutung / Herkunft: "Schnakenwinkel" ist ein Wohnstättenname und bezieht sich auf ein Grundstück, das in einem Winkel eines bestimmten Gebietes lag bzw. auf eine abgelegene Stelle.
Verbreitung: Kreis Gütersloh, auch Kreis Paderborn  Zur Namensverteilung bei Geogen

Schnatmann

Bedeutung / Herkunft: Schnat = Grenze, das Wort ist verwandt mit "Schneise", siehe auch Schnatgang. Mit Schnatmann wurde jemand bezeichnet, der im Grenzgebiet wohnte oder an einer Grenze als Wächter oder Zöllner fungierte
Verbreitung: Vor allem im Kreis Gütersloh, auch in den Kreisen Paderborn und Lippe  Zur Namensverteilung bei Geogen

Schniedermeyer

Verbreitung: Kreise Paderborn und Höxter  Zur Namensverteilung bei Geogen

Schniedertöns

Bedeutung / Herkunft: Schnieder = Schnitter, jemand, der das Korn in Handarbeit mäht
Töns ist eine Kurzform von Anton(ius).
Verbreitung: Kreis Gütersloh und östliches Münsterland  Zur Namensverteilung bei Geogen

Schniggendiller

Bedeutung / Herkunft: "Diller” ist ein Berufsname für einen Tischler, abgeleitet vom mittelhochdeutschen "dille" für Brett oder Diele. "Schniggen” könnte ebenfalls damit in Zusammenhang stehen: ”Snitker” ist das niederdeutsche Wort für (Holz-)Schnitzer.
Verbreitung: eigentlich eher im Münsterland, aber auch noch relativ häufig im Kreis Gütersloh  Zur Namensverteilung bei Geogen

Schnippenkötter

Verbreitung: Kreis Gütersloh  Zur Namensverteilung bei Geogen

Schnitgerhans

Bedeutung / Herkunft: Schnitter ist niederdeutsch für Schnitzer, bezeichnete also einen Holzschnitzer bzw. einen Schreiner.
Verbreitung: Kreise Lippe und Herford  Zur Namensverteilung bei Geogen

Schnusenberg

Bekannte Namensträger: Josef Schnusenberg, Fußballfunktionär aus Rheda-Wiedenbrück
Verbreitung:   Zur Namensverteilung bei Geogen

Schultefrankenfeld

Verbreitung: Kreis Gütersloh  Zur Namensverteilung bei Geogen

Schwabedissen

Bekannte Namensträger: Katharina Schwabedissen, Politikerin (Die Linke) aus Bielefeld
Verbreitung: Kreis Lippe, Bielefeld  Zur Namensverteilung bei Geogen

Schwengelbeck

Verbreitung: Vor allem Bielefeld, auch Kreis Gütersloh  Zur Namensverteilung bei Geogen

Schäferbarthold

Verbreitung: Vor allem Kreis Lippe  Zur Namensverteilung bei Geogen

Schäferkordt

Bedeutung / Herkunft: "Kordt" ist eine Kurzform von Konrad.
Bekannte Namensträger: Anke Schäferkordt, Medien-Managerin aus Lemgo
Verbreitung: Kreis Lippe  Zur Namensverteilung bei Geogen

Schäfertomwasen

Verbreitung: Kreis Gütersloh, Bielefeld  Zur Namensverteilung bei Geogen

Schäperkötter

Bedeutung / Herkunft: Schäper = Schäfer
Kötter waren Dorfbewohner, die einen Kotten bzw. eine Kate besaßen. Die Höfe der Kötter waren meist am Dorfrand angesiedelt oder von alten Höfen abgeteilt. Da der Ertrag häufig nicht für den Lebensunterhalt ausreichte, verrichteten sie meist zusätzlich handwerkliche Arbeiten oder arbeiteten im Tagesdienst auf Bauern- und Herrenhöfen.
Verbreitung: Vor allem Kreis Gütersloh  Zur Namensverteilung bei Geogen

Settertobulte

Bedeutung / Herkunft: Settertobulte, richtiger: Setter to Bulte, bedeutet "Ansiedler auf dem Hügel". Ein Bulte bezeichnet eine mehr oder minder große hügelförmige Erhöhung in Gelände und verweist auf eine trockene Stelle im Moor, wo sich siedeln ließ. Die Hoflage ist in Rietberg-Neuenkirchen. Dieser Halbmeierhof bestand vermutlich schon im 13. Jahrhundert.
Verbreitung: Vor allem Kreis Gütersloh  Zur Namensverteilung bei Geogen

Siebrasse

Verbreitung: Vor allem Bielefeld und Kreis Herford  Zur Namensverteilung bei Geogen

Siedenhans

Bedeutung / Herkunft: "-sied" in Ortsnamen bedeutet "niedrig gelegen".
Verbreitung: Kreis Gütersloh, auch Kreis Lippe  Zur Namensverteilung bei Geogen

Sielhöfer

Verbreitung: Kreis Minden-Lübbecke  Zur Namensverteilung bei Geogen

Siggemann

Verbreitung: Vor allem im Kreis Gütersloh, auch in Bielefeld und den Kreisen Minden-Lübbecke und Lippe  Zur Namensverteilung bei Geogen

Sinnerbrink

Bedeutung / Herkunft: Brink ist ein Flurname für eine erhöhte Stelle, für einen Hügel oder einen Hang.
"Sinner" kommt von Sinnerten, eine bezeichnung für Raseneisenstein.
Verbreitung: Kreis Gütersloh, auch sehr stark im östlichen Münsterland  Zur Namensverteilung bei Geogen

Spilker

Verbreitung: Ganz Nordwest-Deutschland mit Schwerpunkt in den Kreisen Herford und Minden-Lübbecke sowie Bielefeld  Zur Namensverteilung bei Geogen

Steffenfauseweh

Bedeutung / Herkunft: "Fause" ist eine Form von Alfons bzw. Alfus.
Verbreitung: Kreis Gütersloh, Bielefeld  Zur Namensverteilung bei Geogen

Steinmeier

Bekannte Namensträger: Frank-Walter Steinmeier, Politiker aus Detmold
Verbreitung: Ganz OWL und angrenzend, vor allem aber Kreise Lippe, Herford und Minden-Lübbecke  Zur Namensverteilung bei Geogen

Stickling

Verbreitung: Ganz OWL, besonders häufig im Kreis Gütersloh  Zur Namensverteilung bei Geogen

Stieghorst

Bedeutung / Herkunft: Stieghorst ist der Name eines Stadtbezirks im Osten von Bielefeld.
Verbreitung: Bielefeld und umliegende Kreise  Zur Namensverteilung bei Geogen

Stockbrügger

Verbreitung: Vor allem Kreis Gütersloh, Bielefeld  Zur Namensverteilung bei Geogen

Stockhecke

Verbreitung: Bielefeld, Kreise Herford und Gütersloh  Zur Namensverteilung bei Geogen

Strakeljahn

Verbreitung: Kreis Herford und umliegende Kreise  Zur Namensverteilung bei Geogen

Stranghöner

Bedeutung / Herkunft: „Strang“ = langer, schmaler Geländestreifen
„Hove“ heißt Hof; „Hovener“, später „Höfener“, schließlich „Höner“ ist der Hofeigner.
Verbreitung: Ganz OWL, vor allem Kreis Herford  Zur Namensverteilung bei Geogen

Stroop

Bedeutung / Herkunft: "Strop" steht für ein schmales Landstück, das von Gräben oder Wasserläufen umgeben ist.
Verbreitung: Kreise Gütersloh, Paderborn, Höxter und Herford  Zur Namensverteilung bei Geogen

Strothenke

Bedeutung / Herkunft: "Strod" bzw. strot bedeutet Sumpf oder Morast und bezieht sich auf die Wohnstätte des Namensträgers. Mehr dazu hier. Henke ist eine Kurzform von Henrik, die niederdeutsche Form von Heinrich.
Verbreitung: Bielefeld, Kreise Gütersloh und Höxter  Zur Namensverteilung bei Geogen

Strothotte

Bedeutung / Herkunft: "Strod" bzw. strot bedeutet Sumpf oder Morast. Den Namen trug also ein Otto, dessen Haus/Hof an einer sumpfigen, morastigen Stelle lag. Mehr dazu hier.

Die Namen Strothotte / Strothotto / Strototte haben sich im 17. Jahrhundert in Blankenhagen, heute Gütersloh, gleich zweimal gebildet. Namensgeber war jeweils ein Otto zur Stroth. Mehr dazu auf der Seite www.stroth-otte.de, Unterpunkt "Strothotte – Strothotto- Strototte".
Verbreitung: Bielefeld, Kreise Gütersloh und Minden-Lübbecke  Zur Namensverteilung bei Geogen

Strothteicher

Bedeutung / Herkunft: "Strod" bzw. strot bedeutet Sumpf oder Morast. Den Namen trug also jemand, dessen Haus/Hof an einer sumpfigen, morastigen Stelle lag. Mehr dazu hier.
Verbreitung: Kreis Gütersloh, Bielefeld  Zur Namensverteilung bei Geogen

Strullkötter

Bedeutung / Herkunft: Kötter waren Dorfbewohner, die einen Kotten bzw. eine Kate besaßen. Die Höfe der Kötter waren meist am Dorfrand angesiedelt oder von alten Höfen abgeteilt. Da der Ertrag häufig nicht für den Lebensunterhalt ausreichte, verrichteten sie meist zusätzlich handwerkliche Arbeiten oder arbeiteten im Tagesdienst auf Bauern- und Herrenhöfen.
Verbreitung: Kreise Gütersloh und Lippe, Bielefeld  Zur Namensverteilung bei Geogen

Stukenbröker

Verbreitung: Kreise Herford und Lippe, Bielefeld  Zur Namensverteilung bei Geogen

Sturhahn

Verbreitung: Kreise Herford und Lippe, Bielefeld  Zur Namensverteilung bei Geogen

Stutenkemper

Verbreitung: Kreise Paderborn und Gütersloh, außerdem im östlichen Münsterland  Zur Namensverteilung bei Geogen

Stötefalke

Verbreitung: Bielefeld, Kreise Minden-Lübbecke und Lippe  Zur Namensverteilung bei Geogen

Stückerjürgen

Bedeutung / Herkunft: Eventuell geht der Name auf "Stucken" zurück, ein niederdeutsches Wort für Baumstümpfe.
Verbreitung: Kreis Gütersloh  Zur Namensverteilung bei Geogen

Sudhölter

Bedeutung / Herkunft: Sud verweist wahrscheinlich auf die Lage der Wohnstätte = Süd
Verbreitung: Bielefeld, auch kreise Gütersloh und Herford  Zur Namensverteilung bei Geogen

Sundergeld

Verbreitung: Kreis Lippe  Zur Namensverteilung bei Geogen

Sunderkötter

Bedeutung / Herkunft: Kötter waren Dorfbewohner, die einen Kotten bzw. eine Kate besaßen. Die Höfe der Kötter waren meist am Dorfrand angesiedelt oder von alten Höfen abgeteilt. Da der Ertrag häufig nicht für den Lebensunterhalt ausreichte, verrichteten sie meist zusätzlich handwerkliche Arbeiten oder arbeiteten im Tagesdienst auf Bauern- und Herrenhöfen. Der Namensbestandteil „Sunder“ könnte auf „sonder“ bzw. „aussondern“ zurückgehen. Eventuell nimmt er Bezug auf einen ausgesonderten Ort, d.h. auf ein der allgemeinen Nutznießung ausgesondertes und dem Privatgebrauch übergebenes Grundstück.
Verbreitung: Kreise Gütersloh und Lippe  Zur Namensverteilung bei Geogen

Südmeyer

Verbreitung: Kreis Minden-Lübbecke  Zur Namensverteilung bei Geogen

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