Namensverzeichnis

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Nachnamen mit W

Waldeyer

Bekannte Namensträger: Anton Johannes Waldeyer, Anatom aus Beverungen
Verbreitung: Vor allem Kreise Höxter und Paderborn  Zur Namensverteilung bei Geogen

Walkenfort

Verbreitung: Kreise Gütersloh und Paderborn, auch im östlichen Münsterland  Zur Namensverteilung bei Geogen

Waterbör

Verbreitung: Bielefeld, Kreis Herford  Zur Namensverteilung bei Geogen

Watermeier

Bedeutung / Herkunft: "Water" ist niederdeutsch für Wasser.
Ein Meier (aus lateinisch maior = größer, höher) betrieb für seinen Grundherrn einen Bauernhof, den Fronhof. Er beaufsichtigte die Hörigen und zog von ihnen die Abgaben für den Grundherrn ein. Als Statthalter des Grundherrn genoss er Vergünstigungen, musste dafür aber auch Verwaltungsdienste leisten und die Hand- und Spanndienste der anderen Bauern organisieren. Mit der Zeit wurde der Name Meier dann aber auch allgemein auf Besitzer größerer Höfe bezogen, die nicht Statthalter waren.
Verbreitung: Kreise Höxter und Lippe  Zur Namensverteilung bei Geogen

Wecker

Bedeutung / Herkunft: Die Bewohner an den Grenzstationen der Landwehr, die im Gefahrfall die anderen Bewohner zu wecken bzw. zu warnen hatte
Verbreitung: Ganz Deutschland - am relativ häufigsten jedoch im Kreis Paderborn  Zur Namensverteilung bei Geogen

Wedderwille

Verbreitung: vor allem Kreis Lippe  Zur Namensverteilung bei Geogen

Wehking

Bekannte Namensträger: Heinrich Wehking, Politiker aus Petershagen
Verbreitung: Kreis Minden-Lübbecke und angrenzende Kreise  Zur Namensverteilung bei Geogen

Wehmhöner

Bedeutung / Herkunft: „Hove“ heißt „Hof“; „Hovener“, später „Höfener“, schließlich „Höner“ ist der Hofeigner.
Verbreitung: Bielefeld und benachbarte Kreise  Zur Namensverteilung bei Geogen

Weitekemper

Verbreitung: Vor allem im Kreis Gütersloh, auch in Bielefeld und den Kreisen Paderborn und Lippe  Zur Namensverteilung bei Geogen

Weithöner

Bedeutung / Herkunft: „Hove“ heißt „Hof“; „Hovener“, später „Höfener“, schließlich „Höner“ ist der Hofeigner.
Verbreitung: Bielefeld, Kreise Herford und Gütersloh  Zur Namensverteilung bei Geogen

Wellenbrink

Bedeutung / Herkunft: Brink ist ein Flurname für eine erhöhte Stelle, für einen Hügel oder einen Hang. Im übertragenen Sinne bedeutet Brink „Hügel mit grünem Gras“, woraus zu schließen ist, dass die Vorfahren freie Viehzüchter waren. Als sich die Familiennamen festigten, gingen andererseits Zusammensetzungen wie "Brinkmeier" auch auf unfreie Eigengehörige unterschiedlicher Herkunft über, die bei Namensgleichheiten zur besseren Unterscheidung nach ihrer Wohnstätte auf oder an einem Brink (als beliebige Anhöhe) benannt wurden.
Verbreitung: Bielefeld, Kreise Gütersloh und Herford  Zur Namensverteilung bei Geogen

Wellensiek

Bedeutung / Herkunft: Siek bezeichnet eine feuchte Niederung oder einen kleinen Bachlauf. In Ostwestfalen ist „Siek“ ein häufiger Bestandteil von Flur- und Eigennamen (z. B. Heidsiek, Siekhorst, Siekmann, Sieker, Siekermann).
Bekannte Namensträger: Tönnies Wellensiek, Unternehmer und Zigarrenmacher aus Bünde
Verbreitung: Fast ganz OWL, vor allem im Kreis Herford  Zur Namensverteilung bei Geogen

Wellhöner

Bedeutung / Herkunft: „Hove“ heißt Hof; „Hovener“, später „Höfener“, schließlich „Höner“ ist der Hofeigner.
Verbreitung: Kreis Herford und Bielefeld, auch kreise Gütersloh und Lippe  Zur Namensverteilung bei Geogen

Welpotte

Verbreitung: Kreis Gütersloh  Zur Namensverteilung bei Geogen

Welslau

Bedeutung / Herkunft: "-lau" geht auf das althochdeutsche "lo" bzw. "loh" zurück und steht für "lichter Wald, Hain".
Bekannte Namensträger: Heinrich Welslau, Politiker aus Bad Salzuflen
Verbreitung: Kreise Paderborn und Lippe  Zur Namensverteilung bei Geogen

Wernekenschnieder

Bedeutung / Herkunft: Werneke = Form des Namens Werinheri
Schnieder = Schnitter, jemand, der das Korn in Handarbeit mäht
Verbreitung: Vor allem im Kreis Gütersloh, auch in Bielefeld und den Kreisen Paderborn und Lippe   Zur Namensverteilung bei Geogen

Wester-Ebbinghaus

Bedeutung / Herkunft: Ebbinghaus wird bereits 1153 als "Ebbekenhusen" urkundlich erwähnt und ist damit eine der ältesten schriftlich belegten Siedlungsplätze in der Senne. Durch die Teilung des Althofes Ebbinghaus entstand im 13. Jahrhundert auf dem Gebiet der heutigen Stadt Verl der Meierhof Wester-Ebbinghaus (und damit natürlich auch Öster-Ebbinghaus). Mehr dazu unter www.hof-wester-ebbinghaus.de.
Bekannte Namensträger: Wilfried Wester-Ebbinghaus, Professor für Photogrammetrie und Kartografie aus Bielefeld
Verbreitung:   Zur Namensverteilung bei Geogen

Westerbarkey

Bedeutung / Herkunft: "Bark-" stammt wahrscheinlich von Birke (wie Wied-ey von Weide und Erl-ey von Erle), die Endung -ey könnte mit "Hain" verwandt sein bzw. auf eine Ecke, Gegend, Niederung verweisen.
Verbreitung: Kreis Gütersloh sowie im angrenzenden Kreis Warendorf  Zur Namensverteilung bei Geogen

Westerdiek

Bedeutung / Herkunft: „Diek“ ist eigentlich das niederdeutsche Wort für Deich, im Ravensberger Land steht es für Teich, in diesem Fall für einen Teich im Westen eines bestimmten Gebietes.
Verbreitung: Kreis Paderborn  Zur Namensverteilung bei Geogen

Westerfellhaus

Bedeutung / Herkunft: Es handelt sich wahrscheinlich um einen Wohnstättennamen und bezeichnet das Haus am oder im Westerfeld, das im Westen liegende Feld.
Verbreitung: Bielefeld, Kreis Gütersloh  Zur Namensverteilung bei Geogen

Westerhellweg

Verbreitung: Bielefeld, Kreise Gütersloh und Lippe  Zur Namensverteilung bei Geogen

Westerhorstmann

Bedeutung / Herkunft: Horst ist abgeleitet aus dem alt- und mittelhochdeutschen Wort hurst mit der ursprünglichen Bedeutung „Strauchwerk, Dickicht“. Das Wort kann für einen (auch abgeholzten) Wald mit Gestrüpp stehen, ebenso für eine leicht erhöhte und zumeist bewachsene Stelle in Feuchtgebieten oder ein Gehölz.
Bekannte Namensträger: Maria Westerhorstmann, Politikerin aus Rietberg
Verbreitung: Vor allem Kreis Paderborn, auch Kreis Gütersloh  Zur Namensverteilung bei Geogen

Westerschwiensterdt

Verbreitung: Kreis Gütersloh  Zur Namensverteilung bei Geogen

Westersoetebier

Bedeutung / Herkunft: Ursprünglich hieß der Name "Seutebeer" = süße Beere. Die Schreibweise veränderte sich im Laufe der Jahrhunderte durch die Kirchenbuchführer; bei einer Beurkundung im heißen August dachte der durstige Schreiber wohl eher an das schäumende Bier, so entstand "Seutebier", in weiterer Abwandlung davon "Sötebier". In Gütersloh-Blankenhagen wurde später der Hof der Sötebiers geteilt und so kam die Lagebezeichnung - im Osten "Oester-" und Westen "Wester-" -hinzu.
Verbreitung: Kreis Gütersloh  Zur Namensverteilung bei Geogen

Westerwalbesloh

Bedeutung / Herkunft: "walbes" könnte eine Form des Namens Walbert sein
Das althochdeutsche "lo" bzw. "loh" hatte mehrere Bedeutungen, häufige Grundbezeichnung ist "lichter Wald, Hain". Ortsbezeichnungen wie Gütersloh, Ebbesloh, Wadersloh, Westerloh oder Ennigerloh gehen darauf zurück.
Verbreitung: Kreise Gütersloh und Paderborn, Bielefeld, auch noch relativ stark im Kreis Warendorf vertreten  Zur Namensverteilung bei Geogen

Westerwelle

Bekannte Namensträger: Stefan Westerwelle, Regisseur aus Detmold, und Guido Westerwelle, Politiker aus Bad Honnef (Westerwelles Eltern stammen aus Bad Salzuflen)
Verbreitung: Ganz OW; vor allem Bielefeld und Kreise Höxter und Herford  Zur Namensverteilung bei Geogen

Westerwinter

Bekannte Namensträger: Matthias Westerwinter, Fußballspieler bei Arminia Bielefeld
Verbreitung: Vor allem Kreis Paderborn  Zur Namensverteilung bei Geogen

Wiedey

Bedeutung / Herkunft: "Wied" kommt von Weide (wie Bark-ey von Birke und Erl-ey von Erle), die Endung -ey könnte mit "Hain" verwandt sein bzw. auf eine Ecke, Gegend, Niederung verweisen.
Verbreitung: Kreise Gütersloh und Lippe, Bielefeld  Zur Namensverteilung bei Geogen

Wieneke

Bedeutung / Herkunft: Geht zurück auf den Rufnamen Wiegand oder Winimar.
Verbreitung: ganz Westfalen, vor allem Kreise Lippe und Höxter  Zur Namensverteilung bei Geogen

Wiesekoppsieker

Bedeutung / Herkunft: Siek bezeichnet eine feuchte Niederung oder einen kleinen Bachlauf. In Ostwestfalen ist „Siek“ ein häufiger Bestandteil von Flur- und Eigennamen (z. B. Heidsiek, Siekhorst, Siekmann, Sieker, Siekermann).
Verbreitung: Kreis Lippe  Zur Namensverteilung bei Geogen

Wilhelmstrop

Bedeutung / Herkunft: "-strop" steht für ein schmales Landstück, das von Gräben oder Wasserläufen umgeben ist.
Verbreitung: Kreis Gütersloh  Zur Namensverteilung bei Geogen

Wilkenhöner

Bedeutung / Herkunft: „Hove“ heißt Hof; „Hovener“, später „Höfener“, schließlich „Höner“ ist der Hofeigner.
Verbreitung: Bielefeld  Zur Namensverteilung bei Geogen

Wilmbusse

Bekannte Namensträger: Reinhard Wilmbusse, Politiker aus Lage
Verbreitung: Vor allem Kreis Lippe, auch Bielefeld  Zur Namensverteilung bei Geogen

Wimmelbücker

Verbreitung: Kreis Gütersloh, auch Kreis Warendorf  Zur Namensverteilung bei Geogen

Winkenjohann

Verbreitung: Vor allem Kreis Paderborn  Zur Namensverteilung bei Geogen

Wippersteg

Bedeutung / Herkunft: "Wippstert", d.h. "der wippende Schwanz", ist im Plattdeutschen der Name für eine Bachstelze. Übertragen verwendet man diesen Begriff für unruhige Personen. Eine andere Bedeutungsmöglichkeit, die Namenforscher Prof. Udolph ins Spiel bringt: Wipper kommt vom niederdeutschen "Viper", also Giftschlange. Der Wippersteg könnte also eine "Schlangenbrücke" sein, die über ein Gebiet führt, in dem es Giftschlangen gab oder die die Form einer Schlange hatte. Letztlich bleibt die Bedeutung unklar.
Verbreitung: Kreis Herford und umliegend  Zur Namensverteilung bei Geogen

Wittemeier

Bedeutung / Herkunft: witte = weiß
Ein Meier (aus lateinisch maior = größer, höher) betrieb für seinen Grundherrn einen Bauernhof, den Fronhof. Er beaufsichtigte die Hörigen und zog von ihnen die Abgaben für den Grundherrn ein. Als Statthalter des Grundherrn genoss er Vergünstigungen, musste dafür aber auch Verwaltungsdienste leisten und die Hand- und Spanndienste der anderen Bauern organisieren. Mit der Zeit wurde der Name Meier dann aber auch allgemein auf Besitzer größerer Höfe bezogen, die nicht Statthalter waren.
Verbreitung: Kreise Minden-Lübbecke und Herford  Zur Namensverteilung bei Geogen

Wittenbreder

Bedeutung / Herkunft: "Witt" ist das niederdeutsche Wort für "weiß". Brede war ein Längenmaß in karolinischer Zeit, um Ackerflächen planmäßig durch den Grundherrn aufzuteilen. Im Niederdeutschen entwicklete sich daraus die Bezeichnung für eine eine weit ausgestreckte Flur bzw. Ackerfläche.
Verbreitung: Bielefeld, Kreise Herford und Lippe  Zur Namensverteilung bei Geogen

Witthüchter

Bedeutung / Herkunft: witt = weiss, Hucht = Strauch
Verbreitung: Kreis Lippe  Zur Namensverteilung bei Geogen

Wittler

Bekannte Namensträger: Tine Wittler, Fernsehmoderatorin aus Rahden
Verbreitung: in ganz Nordwest-Deutschland, mit Schwerpunkt in Bielefeld und den umliegenden Kreisen  Zur Namensverteilung bei Geogen

Wixforth

Bedeutung / Herkunft: Jemand, der am Triftweg (Forth) des Wig(bert) (Wix = Wigs) siedelte
Bekannte Namensträger: Achim Wixforth, Physiker aus Bielefeld, sowie Fritz Wixforth, Vertriebsleiter bei Bertelsmann, Friedhelm Wixforth, WDR-Rundfunkrat, und Gerd Wixforth, Politiker, alle drei aus Gütersloh
Verbreitung: Kreis Gütersloh, Bielefeld  Zur Namensverteilung bei Geogen

Wulfhorst

Bedeutung / Herkunft: Wulf könnte direkt auf einen Wolf verweisen, wahrscheinlicher ist aber die Verbindung mit den Rufnamen Wulf oder Wolfbald.
Horst ist abgeleitet aus dem alt- und mittelhochdeutschen Wort hurst mit der ursprünglichen Bedeutung „Strauchwerk, Dickicht“. Das Wort kann für einen (auch abgeholzten) Wald mit Gestrüpp stehen, ebenso für eine leicht erhöhte und zumeist bewachsene Stelle in Feuchtgebieten oder ein Gehölz.
Verbreitung: Kreise Gütersloh und Höxter, Bielefeld  Zur Namensverteilung bei Geogen

Wulfmeyer

Bedeutung / Herkunft: Ein Meier (aus lateinisch maior = größer, höher) betrieb für seinen Grundherrn einen Bauernhof, den Fronhof. Er beaufsichtigte die Hörigen und zog von ihnen die Abgaben für den Grundherrn ein. Als Statthalter des Grundherrn genoss er Vergünstigungen, musste dafür aber auch Verwaltungsdienste leisten und die Hand- und Spanndienste der anderen Bauern organisieren. Mit der Zeit wurde der Name Meier dann aber auch allgemein auf Besitzer größerer Höfe bezogen, die nicht Statthalter waren.
Verbreitung: Bielefeld  Zur Namensverteilung bei Geogen

Wullengerd

Verbreitung: Kreis Gütersloh, auch noch Kreis Soest  Zur Namensverteilung bei Geogen

Wullenkord

Bedeutung / Herkunft: "Kord" ist eine Kurzform von Konrad.
Verbreitung: Vor allem kreis Gütersloh und Bielefeld, auch Kreis Paderborn  Zur Namensverteilung bei Geogen

Wöpkemeier

Verbreitung: Kreise Minden-Lübbecke und Herford  Zur Namensverteilung bei Geogen

Wöstheinrich

Bedeutung / Herkunft: Von den niederdeutschen Wörtern „wöste“ (wüst, öde; unbebaut, unfruchtbar; einsam, verlassen) bzw. „wöste“ (Ödnis, Wildnis, Brachland).
Bekannte Namensträger: Bernhard Wöstheinrich, Künstler aus Herzebrock
Verbreitung: Kreis Gütersloh, auch in den angrenzenden Kreisen Warendorf und Soest  Zur Namensverteilung bei Geogen

Wünnerke

Verbreitung: Kreis Paderborn  Zur Namensverteilung bei Geogen

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